In der Doku Strukturanalyse | Dokumentation wird erklärt, wie ein Teil von einem anderen Teil werden kann. Soweit so gut.
In den Objektdetails gibt es zusätzlich immer
- Erforderliche Anwendungen bzw. IT-System
- Erforderliche Kommunikationsverbindungen
- Erforderliche Räume
Das Objekt selber kann mit Teil bzw. „Teil von“ konfiguriert werden mit einer enstpr. Auswahl eines Assets.
Was ist der Unterschied? Wird in den Reports Teil/Teil von reflektiert was die Abhängigkeit betrifft oder die Angaben in den Objektdetails?
Guten Tag,
den Zusammenhang zwischen „Teile“ und „Teile von“ beschreiben wir in unserer Benutzeranleitung unter dem Kapitel " Composite":
Die meisten Fachobjekttypen in verinice (alle außer Risiken und Scopes) erlauben es, dass einem Objekt jederzeit Unterobjekte vom selben Objekttypen („Teile“) hinzugefügt werden. Objekte, die Teile haben, repräsentieren eine Objektgruppe und werden als „Composites“ bezeichnet. Beispiele für Composites sind: Teams, die aus einzelnen Personen bestehen, ein Serverschrank, der einzelne Server enthält, oder ein Baustein (Control) aus dem IT-Grundschutz, der viele einzelne Maßnahmen enthält.
In allen Anwendungsfällen in verinice kann ein Composite genauso verwendet werden wie ein einzelnes Objekt. Für jeden Fall kann individuell entschieden werden, ob es sinnvoller ist, die einzelnen Teilobjekte zu betrachten oder das zusammengesetzte Objekt als Ganzes. Ein Asset in einer Risikoanalyse kann z.B. entweder ein einzelner Server sein oder ein Composite „Rechenzentrum“, das die einzelnen Server umfasst.
Ein Fachobjekt kann in mehreren Composites gleichzeitig enthalten sein. Die Person „Frau Müller“ kann z.B. gleichzeitig als Unterobjekt in den Personen-Composite „Vertriebsabteilung“ und „Projektteam“ sein.
Mit freundlichen Grüßen
Stanislav Striegler
Okay, aber Moment, hier wird ja zitiert aus dem Handbuch Objekte | Dokumentation :
Wenn ich drei Assets generiere A,B und C und
- C Teil von B
- B Teil von A ist,
ich also ein „Composite“ aus den drei Assets gebildet habe, wo gilt dann der Satz des Handbuchs „In allen Anwendungsfällen in verinice kann ein Composite genauso verwendet werden wie ein einzelnes Objekt.“ ?
Denn das würde ja bedeuten, dass ich verinice.veo in der Lage wäre ein „virtuelles“ Objekt „X“ zu bilden bestehend aus A,B und C. Um dann zu sagen „X“ ist in entsprechenden Attributen der jeweiligen Domäne (bspw. Wirksamkeit im IT-Grundschutz) gemeinsam zu beurteilen.
Selbst wenn man in diesem Beispiel A (als root) in der Wirksamkeit bspw. Integrität ändert, dann wird dies nicht auf B und C vererbt.
Also das Konzept klingt schon gut, aber es entfaltet momentan weder im Reporting noch in Vererbungsattributen (IT-Grundschutz Domäne) eine Wirkung.